Tomatenmark selber machen Schritt für Schritt Anleitung

Es gibt kaum etwas Besseres als ein selbst gemachtes Tomatenmark direkt aus der eigenen Küche. Schon beim ersten Umrühren im Topf steigt dir dieser intensiv fruchtige Duft von sonnengereiften Tomaten in die Nase – einfach unvergleichlich, oder? Wer einmal Tomatenmark auf diese Weise zubereitet hat, wird die cremige, tiefrote Paste aus dem Glas so schnell nicht mehr missen wollen.

Ob zum Verfeinern von Suppen, Soßen oder als aromatisches Extra in klassischen Gerichten: Selbstgemachtes Tomatenmark bringt einen Hauch Sommer auf den Teller – und lässt sich wunderbar auf Vorrat einkochen.

Inhaltsverzeichnis

Das Besondere am hausgemachten Tomatenmark

Hausgemachtes Tomatenmark ist viel mehr als nur ein Grundrezept. Lass dich überraschen, wie intensiv und frisch dieses kleine Küchenwunder schmeckt! Mit ein paar reifen Tomaten zauberst du eine Paste, die so aromatisch, leuchtend rot und samtig ist, dass du nie wieder zur gekauften Tube greifen möchtest.

Die Herstellung ist simpel, nur wenige Zutaten und ein bisschen Geduld sind gefragt – das Ergebnis überzeugt dafür mit purem Umami-Effekt, egal ob im Sugo, für Suppen oder als Basis für mediterrane Leckereien. Der Unterschied zu industriell gefertigtem Tomatenmark ist spürbar: keine Zusatzstoffe, kein unnötiges Wasser, sondern pures Tomatenaroma, das du nach deinen Wünschen abschmeckst.

Zutatencheck: Das steckt im Tomatenmark

Für dein eigenes Tomatenmark brauchst du keine endlosen Einkaufslisten – im Grunde reicht die Sonne und ein Korb voller reifer Tomaten. Hier findest du die Übersicht über die wenigen, aber entscheidenden Zutaten:
  • Tomaten – vollreif, saftig und aromatisch; sie geben dem Tomatenmark die satte rote Farbe und intensive Süße.
  • Salz (optional) – hebt das Aroma, unterstützt die Haltbarkeit, aber ist kein Muss.

Die vollständige Zutatenliste mit Mengenangaben findest du unten in der Rezeptkarte.

So gelingt dir Tomatenmark Schritt für Schritt

Die Herstellung von Tomatenmark ist fast schon meditativ – du folgst einfach dem Duft frisch gekochter Tomaten in der Küche. So funktioniert es:
  1. Tomaten gründlich waschen, Strunk entfernen und in Viertel schneiden. Je reifer, desto besser – die Farbe wird intensiver und das Mark aromatischer.
  2. Tomatenviertel in einen großen Topf geben und ohne Deckel erhitzen. Währenddessen gelegentlich umrühren, bis die Tomaten weich und zerfallen sind; es riecht jetzt schon unwiderstehlich tomatig.
  3. Die heiße Tomatenmasse samt entstehender Flüssigkeit durch ein Sieb in eine große Schüssel geben. Gut abtropfen lassen, damit möglichst viel überschüssiges Wasser entfernt wird.
  4. Nun kommt die Passiermühle zum Einsatz: Die gekochten Tomaten portionsweise passieren (alternativ pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen), um Haut und Kerne zu entfernen. Du erhältst eine sämige, glänzende Tomatenmasse.
  5. Die passierten Tomaten wieder in den gereinigten Topf geben. Jetzt kannst du nach Belieben etwas Salz hinzufügen. Bei niedriger Hitze so lange einkochen lassen, bis die Masse richtig dick und streichfähig ist – dabei regelmäßig rühren und den Duft genießen!
  6. Das fertige, noch heiße Tomatenmark sofort in abgekochte, sterile Weck-Gläser füllen. Nicht ganz randvoll machen (etwa 2 cm Luft zum Glasrand lassen). Die Gläser im Einkochtopf etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Temperatur einkochen, damit das Mark sicher haltbar wird.
  7. Nach dem Einkochen gut verschließen und die Gläser langsam abkühlen lassen. Kühl und dunkel gelagert, hält sich das Tomatenmark für mehrere Monate und bleibt wunderbar aromatisch.

Tipps für Textur, Aroma und Haltbarkeit

Damit dein Tomatenmark wirklich überzeugt, lohnt sich ein Blick auf ein paar kleine Kniffe aus der Praxis. Gerade bei hausgemachten Vorräten entscheidet oft das Detail:
  • Je reifer die Tomaten, desto süßer und aromatischer das Mark. Unreife oder mehlig schmeckende Früchte solltest du aussortieren.
  • Passiermühle und feines Sieb sorgen für samtige, kernenfreie Textur – ein Pürierstab allein reicht selten aus.
  • Achte darauf, das Mark dick genug einzukochen. Es sollte fast wie eine Paste vom Löffel fallen, damit nichts im Glas verdirbt.
  • Gläser und Deckel auf jeden Fall penibel sterilisieren, um Schimmel vorzubeugen. Auch beim Umfüllen alles blitzsauber arbeiten.

Besonders aromatisch wird das Mark, wenn du es ganz langsam einkochst – so bleibt das natürliche Tomatenaroma erhalten. Falls dein Mark zu dünn ist: Länger einkochen lassen, nie Wasser oder Sud abschütten!

Ideen für Varianten und Gebrauch

Tomatenmark ist viel vielseitiger, als viele denken. Hier ein paar Ideen, wie du das Beste aus deinem Vorrat herausholst:

Du kannst das sonnengereifte Tomatenmark klassisch als Basis für Pizza, Pastasoßen oder Shakshuka nutzen. Ein Klecks davon intensiviert Suppen, Eintöpfe, Dips oder Chutneys. Wer mag, gibt beim Einkochen optional italienische Kräuter wie Oregano oder Thymian dazu – ideal für mediterrane Fans! Auch gerösteter Knoblauch oder ein Hauch Chili sorgen für Abwechslung im Glas.

Als besondere Note: Probier geröstete Paprika oder eine Spur Selleriesalz als Variante. Aber schon pur bringt hausgemachtes Tomatenmark intensives Aroma in jede Küche!

Aufbewahrung, Vorrat und Haltbarkeit

Richtig eingekocht hält sich das Tomatenmark mehrere Monate – kühl, dunkel und trocken lagern ist das A und O. Einmal geöffnete Gläser solltest du im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verbrauchen.

Falls du kleinere Mengen produziert hast: Eine dünne Schicht Öl auf der Oberfläche schützt zusätzlich vor schnellem Verderb. Einfrieren ist grundsätzlich auch möglich, allerdings verändert sich die Konsistenz etwas – ideal für spätere Saucen oder Suppen.

FAQs about Tomatenmark

Kann ich auch andere Tomatensorten für Tomatenmark verwenden?

Ja, jede Sorte reifer Tomaten eignet sich grundsätzlich für Tomatenmark. Besonders aromatisch werden Fleischtomaten oder kleine, süße Sorten wie San Marzano. Je reifer die Frucht, desto intensiver das Ergebnis.

Wie lange ist selbst gemachtes Tomatenmark haltbar?

Richtig eingekocht und kühl, dunkel gelagert bleibt Tomatenmark in gut verschlossenen Gläsern bis zu ein Jahr aromatisch. Geöffnete Gläser gehören in den Kühlschrank und sollten binnen weniger Tage aufgebraucht werden.

Was tun, wenn das Tomatenmark nach dem Einkochen zu flüssig ist?

Koche das Tomatenmark einfach noch einmal offen weiter ein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Mark sollte eine streichfähige, fast feste Paste sein und nicht fließen.

Welche Alternativen gibt es, wenn ich keine Passiermühle besitze?

Du kannst die gekochten Tomaten erst pürieren und danach durch ein sehr feines Sieb oder ein Mulltuch streichen, um Haut und Kerne zu entfernen. So erhältst du ebenfalls eine glatte, feine Paste.

Tomatenmark als Vorrat: Glück aus dem Glas

Selbstgemachtes Tomatenmark bringt pure Reife und Aromatik ins Glas – ein echter Schatz im Vorratsregal. Mit dieser Methode hast du immer ein Stück Sommer zur Hand; egal ob für den schnellen Sugo, die feine Suppe oder aufs Butterbrot. Die tiefrote, samtige Paste verzeiht keine Hektik, aber belohnt mit Geschmack, der industrielles Tomatenmark alt aussehen lässt. So einfach fühlt sich Hausgemachtes an – Löffel für Löffel.

Das könnte dir auch schmecken

Hier sind ein paar Rezepte, die sich wunderbar mit Tomatenmark ergänzen oder ähnliche Zutaten verwenden.

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Tomatenmark
Greta

Tomatenmark selber machen - so geht's

Ein intensives, hausgemachtes Tomatenmark aus vollreifen Tomaten – Schritt für Schritt zubereitet und haltbar gemacht durch Einkochen
Course: Einkochen, Grundrezept, Vorrat

Ingredients
  

Zutaten
  • 5 kg Tomaten vollreif, saftig und aromatisch
  • Salz nach Geschmack, optional

Equipment

  • Kochfeld
  • Topf
  • Abtropfsieb
  • Passiermühle
  • Weck-Gläser

Method
 

Anleitung
  1. Tomaten gründlich waschen, Strunk entfernen und in Viertel schneiden.
  2. Tomatenviertel in einen großen Topf geben und ohne Deckel erhitzen. Währenddessen gelegentlich umrühren, bis die Tomaten weich und zerfallen sind; es riecht jetzt schon unwiderstehlich tomatig.
  3. Die heiße Tomatenmasse samt entstehender Flüssigkeit durch ein Sieb in eine große Schüssel geben. Gut abtropfen lassen, damit möglichst viel überschüssiges Wasser entfernt wird.
  4. Die gekochten Tomaten portionsweise passieren (alternativ pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen), um Haut und Kerne zu entfernen. Du erhältst eine sämige, glänzende Tomatenmasse.
  5. Die passierten Tomaten wieder in den gereinigten Topf geben. Jetzt kannst du nach Belieben etwas Salz hinzufügen. Bei niedriger Hitze so lange einkochen lassen, bis die Masse richtig dick und streichfähig ist – dabei regelmäßig rühren und den Duft genießen!
  6. Das fertige, noch heiße Tomatenmark sofort in abgekochte, sterile Weck-Gläser füllen. Nicht ganz randvoll machen (etwa 2 cm Luft zum Glasrand lassen). Die Gläser im Einkochtopf etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Temperatur einkochen, damit das Mark sicher haltbar wird.
  7. Nach dem Einkochen gut verschließen und die Gläser langsam abkühlen lassen. Kühl und dunkel gelagert, hält sich das Tomatenmark für mehrere Monate und bleibt wunderbar aromatisch.

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